Zur Geschichte der St.Nicolaikirche

1506
Die Dorfgemeinde hatte früher eine eigene Kirche (Beatae Mariae Virginis), die im Archidiaconatsregister von 1506 aufgeführt ist
1647
Baubeginn der Kirche als Schloßkapelle (Oberst v. Birkenfeld). Die Dorfgemeinde verband sich mit der Schloßgemeinde. Am Ostgiebel befindet sich ein unterirdischer Raum, das Grabgewölbe der Familie Sayn - Wittgenstein.
1656
Einbau der 1. Orgel. (Geschenk des damals regierenden Grafen Johann von Sayn- Wittgen- u. Hohenstein)
1697
Kommt Georg Spangenberg als Hofprediger nach Klettenberg. Sein Sohn August Gottlieb Spangenberg .....wird als Bischof der Brüdergemeine berühmt.
1704
Ausbau der Kirche. Auf dem Aufsatz des Altars, der die Kanzel umschließt, standen Holzfiguren der 4 Evangelisten und der Apostel Petri und Paul (im Jahre 1706 angefertigt).
1706
Einweihung durch Pfarrer Georg Spangenberg am 25 Dezember.
1718
Der so genannte bemalte Himmel und die Patronatsstühle der Burgstraße werden eingebaut.
1833
Einbau einer neuen Orgel mit zwei Manualen und Pedal (19 Register mit 739 Pfeifen). Sie konnte durch den Verfall der Kirche nicht gerettet werden.
1930
Umfangreiche Renovierungsarbeiten am Mauerwerk und an den Holzpfeilern. Dabei kommte ein mittelalterlicher Taufstein zum Vorschein, der heute in der Frauenbergkirche in Nordhausen steht.
1975
wird die Kirche - bedingt durch die Randlage in der Sperrzone - aufgegeben. Die Kirche wurde als Ruine ausgewiesen.
1993
Gründung des Fördervereins St.Nicolaikirche Klettenberg e.V. mit dem Ziel des Wiederaufbaus und der Restaurierung der Kirche zu Klettenberg.
1997
Für den Wiederaufbau wurden mit öffentlichen Mittel bereits folgende Arbeiten durchgeführt:
  • Die tragende Holzkonstruktion und der Dachstuhl sind repariert.
  • Das Dach ist neu eingedeckt und der Westgiebel ist neu behängt.
  • Der Giebel auf der Ostseite ist neu verkleidet.
  • Das Tonnengewölbe ist fast vollständig erneuert.
1999
werden alle Fenster erneuert. Die Kirche wird nun in der Sommerzeit wieder regelmäßig für Gottesdienste genuzt.
2001
Die Kirche erhält wieder einen Stromanschluß. Auf der Westseite wurde eine Schwammbekämpfung durchgeführt, der Stützpfeiler wird saniert.
2002
Zum Denkmalstag kommt Bischof Axel Noak und predigt in der Kirche.
2004
Putz der westlichen Giebelwand (innen) und Sanierung der Orgelempore als Vorbereitung zum Bau des Gemeinderaums.
2005
Einbau des Gemeinderaumes auf der Orgelempore. Der Entwurf stammt von Architekt Manfred Friedrich ,Auleben.
2006
Der Fußboden auf der Nordempore wird in Eigenleistung erneuert. 7 Altarfiguren kommen wieder an ihre angestammten Plätze.
2008
Die Gruft wird durch Mithilfe der Feuerwehrjugend von Schutt und Unrat geräumt (30t). Die Fußböden rechts und links des Altars werden eingebaut. Abdichtung der Fundamente (NO-Ecke) mit Ton-Sand-Gemisch.
2009

Die Fenster der Südseite werden mit Faschen eingefaßt und gestrichen.